Wissenswertes
Mineralische Abfälle sind feste, anorganische Materialien, die überwiegend im Bauwesen anfallen. Dazu zählen unter anderem Beton, Ziegel, Fliesen, Natursteine, Keramik und Straßenaufbruch (Asphalt). Diese Abfälle entstehen häufig bei Abrissarbeiten, Renovierungen oder im Straßenbau. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht brennbar sind und sich hauptsächlich aus mineralischen Stoffen zusammensetzen.
Ein großes Umweltproblem entsteht, wenn mineralische Abfälle unsachgemäß entsorgt werden. Gelangen sie in die Natur, können sie die Landschaft verschandeln, und Schadstoffe, die in bestimmten Baustoffen enthalten sein können, wie z. B. Schwermetalle in alten Fliesen oder giftige Substanzen in behandelten Steinen, können in den Boden und das Grundwasser gelangen.
Hinweise zur Entsorgung
Mineralische Abfälle fallen im Allgemeinen nicht unter die Gefahrgutklassen, da sie meist aus unbedenklichen, natürlichen Materialien bestehen. Es gibt jedoch Ausnahmen: Wenn Asbest in mineralischen Abfällen enthalten ist, gelten diese als gefährlicher Abfall und müssen gesondert entsorgt werden, da Asbeststaub schwere gesundheitliche Folgen haben kann. Daher sollte die Entsorgung von asbesthaltigen Materialien nur von Fachleuten durchgeführt werden. Ebenso können mineralische Abfälle mit Schadstoffen wie Teer, Schwermetallen oder anderen Chemikalien belastet sein. In solchen Fällen fallen sie ebenfalls unter die Gefahrgutklassen, müssen entsprechend gekennzeichnet werden und von zertifizierten Entsorgungsunternehmen entsorgt werden. Es ist wichtig, diese Ausnahmen zu beachten, um Umwelt und Gesundheit zu schützen.
Abfallschlüssel
Standorte für Mineralische Abfälle
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